Vergleich

Sea-Dweller oder Deepsea: 1.220 oder 3.900 Meter?

Chronaro Editorial · · 3 Min. Lesezeit

Illustration zur Rolex Sea-Dweller und Deepsea: Taucherlünette vor Tiefenlinien bei 1.220, 3.900 und 11.000 Metern

Innerhalb der Sea-Dweller-Familie gibt es zwei Ausprägungen: die Sea-Dweller selbst und die Deepsea. Beide sind professionelle Taucheruhren mit Heliumventil, beide deutlich größer als die Submariner. Doch zwischen 1.220 und 3.900 Metern Wasserdichtheit liegt mehr als eine Zahl. Ein Vergleich.

Die Sea-Dweller

Die aktuelle Sea-Dweller 126600 misst 43 Millimeter und ist bis 1.220 Meter wasserdicht. Sie hat ein Datum mit Zykloplupe, eine einseitig drehbare Keramiklünette und den roten Schriftzug der Familie auf dem Zifferblatt. Neben der Stahlversion gibt es die 126603 in Gelb-Rolesor. Im Alltag ist sie eine kräftige, aber tragbare Uhr — groß, aber nicht extrem.

Die Deepsea

Die Deepsea 136660 misst 44 Millimeter und ist bis 3.900 Meter wasserdicht. Möglich macht das eine eigene Gehäusekonstruktion, bei der ein Ring im Inneren den Druck aufnimmt, dazu ein besonders dickes Saphirglas. Die Uhr ist höher und schwerer als die Sea-Dweller. Neben dem schwarzen Zifferblatt gibt es eine Variante mit einem Verlauf von Blau zu Schwarz, der an die Farbe des Ozeans mit zunehmender Tiefe erinnert.

Die Deepsea gibt es außerdem in Gelbgold mit blauer Lünette (136668LB) — eine ungewöhnliche Kombination aus Profiwerkzeug und Edelmetall.

Die Extremform: Deepsea Challenge

Für die Grenzen des Möglichen baut Rolex die Deepsea Challenge: 50 Millimeter, aus Titan, wasserdicht bis 11.000 Meter. Sie ist eine Demonstration dessen, was eine Armbanduhr aushält, und am Handgelenk entsprechend präsent. In unserem Bestand finden Sie sie als Deepsea Challenge 126067.

Der Vergleich

Größe und Gewicht. Die Sea-Dweller ist die tragbarere Uhr, die Deepsea die eindrucksvollere. Bei schmalen Handgelenken macht der Unterschied viel aus.

Wasserdichtheit. Beide übertreffen jede Anforderung des Sporttauchens bei Weitem. Die Zahl ist eher Ausdruck der Konstruktion als eine praktische Notwendigkeit. Was die Angaben bedeuten, erklärt der Beitrag Wasserdichtheit einer Rolex.

Zifferblatt. Die Sea-Dweller hat ihren roten Schriftzug, die Deepsea wahlweise den blauen Verlauf.

Material. Beide gibt es in Stahl; die Sea-Dweller zusätzlich in Rolesor, die Deepsea in Gelbgold und als Challenge in Titan.

Für wen welche Uhr?

Wer eine Profi-Taucheruhr für jeden Tag sucht, ist mit der Sea-Dweller gut beraten. Wer die Deepsea wählt, entscheidet sich bewusst für eine große, schwere Uhr mit einer besonderen technischen Geschichte — und trägt sie mit Freude genau deshalb.

Wenn Sie noch zwischen Submariner und Sea-Dweller schwanken, hilft der Beitrag Submariner oder Sea-Dweller.

Was beim Kauf zählt

Prüfen Sie bei beiden Uhren die Referenz auf der Garantiekarte besonders genau, denn in der Familie gab es in kurzer Zeit mehrere Generationen mit ähnlichem Aussehen. Achten Sie auf das Zifferblatt — Schwarz oder Verlauf —, auf die gleichmäßige Rastung der Lünette und auf die Glidelock-Verlängerung des Bandes, die bei diesen Modellen zusätzlich eine Taucherverlängerung für den Anzug bietet. Und bedenken Sie das Gewicht: Probieren Sie, wenn möglich, eine ähnlich schwere Uhr, bevor Sie sich für die Deepsea entscheiden.

Ein Wort zur Handhabung

Beide Uhren haben eine verschraubte Krone, die nach dem Stellen immer vollständig eingeschraubt werden muss. Das Heliumventil arbeitet automatisch und braucht keine Bedienung. Ein regelmäßiger Service mit Prüfung der Dichtungen gehört bei Uhren, die tatsächlich tauchen, zur Pflege.

Fazit

Die Sea-Dweller ist die tragbare Profi-Uhr, die Deepsea die kompromisslose. Beide sind im Markt meist leichter zu finden als eine Submariner in Stahl. Alle verfügbaren Ausführungen sehen Sie unter Sea-Dweller.

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