Vergleich

Explorer oder Explorer II: Klarheit oder zweite Zeitzone?

Chronaro Editorial · · 3 Min. Lesezeit

Illustration zur Rolex Explorer und Explorer II: Höhenlinien eines Gebirges mit einem schwarzen und einem weißen Zifferblatt

Der Name ist fast gleich, die Uhren sind es nicht. Die Explorer ist eine der schlichtesten Rolex überhaupt: drei Zeiger, kein Datum, die Ziffern 3, 6 und 9 auf schwarzem Grund. Die Explorer II ist größer, hat ein Datum, einen orangefarbenen 24-Stunden-Zeiger und eine feste Lünette. Beide stammen aus der Welt der Expeditionen — und passen zu sehr verschiedenen Trägern.

Die Explorer

Die Explorer geht auf die Uhren zurück, die Rolex in den 1950er-Jahren Bergsteigern mitgab. Ihr Zifferblatt ist auf Ablesbarkeit reduziert: große Ziffern bei drei, sechs und neun Uhr, dazu Indizes und die Leuchtmasse der aktuellen Generation. Es gibt kein Datum und keine Lünettenskala.

Die aktuelle Explorer gibt es in zwei Größen: als 124270 mit 36 Millimetern, wie die klassischen Vorbilder, und als 224270 mit 40 Millimetern. Die 36er gibt es zusätzlich in Gelb-Rolesor als 124273. Alle werden vom Kaliber 3230 angetrieben und sind bis 100 Meter wasserdicht. Welche Größe passt, vergleicht der Beitrag Explorer 36 oder 40.

Die Explorer II

Die Explorer II kam in den 1970er-Jahren für Forscher, die ohne Tageslicht unterwegs waren — etwa in Höhlen. Ihr 24-Stunden-Zeiger zeigt, ob es Tag oder Nacht ist; zusammen mit der festen 24-Stunden-Lünette lässt sich damit auch eine zweite Zeitzone ablesen. Die aktuelle 226570 misst 42 Millimeter, hat ein Datum mit Zykloplupe und wird vom Kaliber 3285 angetrieben. Das Zifferblatt ist schwarz oder weiß.

Der Vergleich

Größe. Die Explorer trägt sich mit 36 oder 40 Millimetern kompakt, die Explorer II mit 42 Millimetern deutlich präsenter.

Funktion. Die Explorer zeigt die Zeit — sonst nichts. Die Explorer II zeigt zusätzlich Datum und eine zweite Zeitzone.

Wirkung. Die Explorer ist eine Uhr zum Understatement; kaum jemand erkennt sie auf Anhieb. Die Explorer II fällt mit dem orangefarbenen Zeiger auf, bleibt aber sachlich.

Preis. Beide sind im Markt meist leichter zu bekommen als Submariner oder GMT-Master II. Die Explorer ist die günstigere Uhr.

Für wen welche Uhr?

Die Explorer passt, wenn Sie eine Rolex für jeden Tag und jeden Anlass suchen, die unauffällig, robust und zeitlos ist — zum Anzug genauso wie auf der Wanderung. Viele wählen sie als erste Rolex.

Die Explorer II passt, wenn Sie oft reisen, ein Datum brauchen und eine kräftigere Uhr mögen. Sie ist eine unterschätzte Alternative zur GMT-Master II; den Vergleich zieht GMT-Master II oder Explorer II.

Ein Blick auf die Details

Bei der Explorer lohnt ein genauer Blick auf das Zifferblatt: Die Ziffern 3, 6 und 9 sind mit Leuchtmasse gefüllt und von einer feinen Metalleinfassung umgeben. Bei der Explorer II ist die Lünette aus Stahl graviert und schwarz ausgelegt; sie ist praktisch unverwüstlich. Beide haben eine verschraubte Krone mit Doppeldichtung. Wer eine Uhr sucht, die Jahrzehnte ohne Aufhebens begleitet, ist mit beiden gut bedient.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Achten Sie bei der Explorer auf die Größe in der Referenz (124 für 36, 224 für 40 Millimeter) und bei der Explorer II auf die aktuelle 226570. Prüfen Sie wie immer Garantiekarte, Seriennummer und das Datum auf der Karte.

Fazit

Die Explorer ist die reduzierte, die Explorer II die funktionale Forscheruhr. Beide sind hervorragend verarbeitet und bieten viel Rolex für ihr Geld. Aus unserem Bestand: Explorer 124270, Explorer 40 224270 und Explorer II 226570. Alle Ausführungen finden Sie unter Explorer und Explorer II.

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