Rolex-Familien
Das Wimbledon-Zifferblatt der Datejust erklärt
Unter den vielen Zifferblättern der Datejust hat eines einen eigenen Namen: Wimbledon. Gemeint ist ein schiefergraues Zifferblatt mit grünen römischen Ziffern. Offiziell trägt es diesen Namen nicht — er stammt aus der Welt der Sammler und hat sich so durchgesetzt, dass er heute selbstverständlich verwendet wird. Was steckt dahinter?
Woher der Name kommt
Rolex ist dem Tennis seit Jahrzehnten eng verbunden, und das bekannteste Turnier der Welt wird in Grün und Violett ausgerichtet. Als Rolex eine Datejust mit schiefergrauem Zifferblatt und grünen römischen Ziffern vorstellte, lag die Verbindung für Beobachter nahe. Der Spitzname war geboren und blieb. Die Grüntöne sind dabei nicht zufällig: Grün ist die Hausfarbe der Marke.
Wie das Zifferblatt aussieht
Der Grund ist ein Schiefergrau mit Sonnenschliff, das je nach Licht zwischen Anthrazit und hellem Grau wechselt. Die römischen Ziffern sind grün ausgelegt und fein eingefasst; bei drei Uhr sitzt das Datum unter der Zykloplupe. Zusammen ergibt das eine Wirkung, die klassisch und doch unverwechselbar ist — eine Datejust, die man auf einen Blick erkennt.
Die Referenzen
Das Wimbledon-Zifferblatt gibt es bei der Datejust 41 in zwei Referenzen:
- 126334 mit geriffelter Lünette aus Weißgold — die bekannteste Kombination, festlich und brillant. Ein Porträt der Referenz finden Sie im Beitrag Datejust 41 126334.
- 126300 mit glatter Lünette aus Oystersteel — sachlicher, sportlicher und etwas günstiger.
Beide werden vom Kaliber 3235 angetrieben und sind am Oyster- oder Jubilé-Band erhältlich. Das Motiv gibt es auch in anderen Größen und Metallen der Datejust; unser Schwerpunkt liegt bei den beiden 41-Millimeter-Referenzen.
Warum es so beliebt ist
Das Wimbledon-Zifferblatt verbindet zwei Dinge, die sich oft ausschließen: Es ist dezent genug für den Alltag und besonders genug, um aufzufallen. Grau passt zu fast jeder Kleidung, das Grün gibt der Uhr Persönlichkeit. Für viele ist es die Datejust, die sich von der Masse abhebt, ohne laut zu sein.
Wie es sich im Alltag zeigt
Im Büro unter Kunstlicht wirkt das Zifferblatt fast anthrazit, und die grünen Ziffern treten zurück. Draußen in der Sonne hellt der Sonnenschliff das Grau auf, und das Grün wird lebendig. Diese Wandlungsfähigkeit ist ein Grund, warum viele Träger sagen, sie hätten mit der Wimbledon zwei Uhren in einer. Die Ablesbarkeit bleibt dabei gut: Die Zeiger heben sich mit ihrer Leuchtmasse klar vom Grund ab.
Mit welchem Band?
Am Jubilé-Band betont das Wimbledon-Zifferblatt den klassischen Charakter; die Kombination mit geriffelter Lünette gilt vielen als die Datejust schlechthin. Am Oyster-Band wirkt es moderner, besonders mit glatter Lünette. Welches Band ein Exemplar trägt, steht bei uns auf der Produktseite.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Die Artikelnummer. Das Zifferblatt ist Teil der Artikelnummer, nicht der Referenz. Eine 126334 ist also nicht automatisch eine Wimbledon — achten Sie auf die Angabe zum Zifferblatt.
Die Ziffern. Die grüne Füllung der römischen Ziffern sollte gleichmäßig und sauber begrenzt sein, ohne Verfärbungen.
Der Preis. Das Wimbledon-Zifferblatt ist gefragt und liegt oft etwas über anderen Zifferblättern derselben Referenz. Das ist Nachfrage, kein Materialunterschied.
Fazit
Wimbledon ist kein offizieller Name, aber eine offizielle Freude: ein graues Zifferblatt mit grünen römischen Ziffern, das der Datejust eine eigene Stimme gibt. Beispiele aus unserem Bestand finden Sie unter Datejust 41, etwa die Datejust 41 126334 und die 126300 mit glatter Lünette.
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